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Staatssekretär Jäger eröffnet Deutsch-Irakisches Beratungszentrum für freiwillige Rückkehrerinnen und Rückkehrer in Bagdad

Deutsch-Irakisches Beratungszentrum für freiwillige Rückkehrerinnen und Rückkehrer in Bagdad

Deutsch-Irakisches Beratungszentrum für freiwillige Rückkehrerinnen und Rückkehrer in Bagdad, © AA and GIZ

17.06.2019 - Artikel

Am 12. Juni 2019 eröffnete BMZ-Staatssekretär Martin Jäger gemeinsam mit dem irakischen Migrationsminister, Naufel Bahaa Musa, das Deutsch-Irakische Zentrum für Jobs, Migration und Reintegration in Bagdad.

Beratungszentrum für freiwillige Rückkehrerinnen und Rückkehrer in Bagdad
Beratungszentrum für freiwillige Rückkehrerinnen und Rückkehrer in Bagdad© AA and GIZ

Zahlreiche irakische und deutsche Regierungsvertreterinnen und -vertreter wie der stellvertretende Minister für Arbeit und Soziales, Dr. Falih Hadi Al-Amiry, der Generaldirektor für internationale Zusammenarbeit am Planungsministerium, Dr. Daham Daham, der Planungsdirektor am Migrationsministerium, Imad Muezher Risan, und der Botschafter der Bundesrepublik Deutschland, Dr. Cyrill-Jean Nunn, wohnten der offiziellen Zeremonie bei.

Das neue Beratungszentrum ist ein entscheidender Meilenstein für die deutsch-irakische Zusammenarbeit und wird künftig auch freiwillig aus Deutschland in den Irak Zurückkehrenden Perspektiven für ihre Reintegration in der Heimat bieten“, so Staatssekretär Jäger bei seiner offiziellen Ansprache.

Im Mittelpunkt steht die Schaffung attraktiver und langfristiger Bleibeperspektiven. Zu den angebotenen Leistungen gehören Bildungs- und Qualifizierungsmaßnahmen sowie die Unterstützung bei Existenzgründungen. Das Zentrum steht Rückkehrenden ebenso offen wie Binnenvertriebenen und der lokalen Bevölkerung und fördert damit auch die Stärkung des irakischen Privatsektors. Es ist das zweite seiner Art in Irak.

In den kommenden Jahren soll das Beratungszentrum schrittweise in die lokalen Strukturen des irakischen Arbeitsministeriums überführt werden. Nur so kann die Nachhaltigkeit auf Dauer gewährleistet werden. Die mit dem Betrieb des Zentrums beauftragte Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) wird den Transfer in irakische Hände operativ unterstützen.

Deutschland engagiert sich für die kontinuierlich steigende Zahl von freiwilligen Rückkehrerinnen und Rückkehrern. In den Jahren 2018 und 2019 konnten bislang über 2400 konkrete Bleibeperspektiven in Irak geschaffen werden. Das Beratungszentrum für Jobs, Migration und Reintegration in Bagdad ist Teil dieser Bemühungen und nun neue Anlaufstelle in der Hauptstadt des Landes.

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